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Transparenz und Offenheit für souveräne KI-Services

Erstellt von Danny Sternol | | Blog

Die UNESCO fordert in ihren Leitlinien für künstliche Intelligenz vor allem Transparenz, Fairness und den Schutz der Menschenwürde. Der Flying Circus füllt diese Begriffe durch digitale Souveränität, freie Software und durchgehende Offenheit mit Leben. Die Verantwortung liegt aber nicht allein beim Serverbetrieb. Die Anwendung selbst muss diese Standards ebenfalls umsetzen. Bei der Software PROANDI KI von PROUNIX greifen beide Ebenen direkt ineinander. Erst durch dieses Zusammenspiel von Plattform und Anwendung entsteht ein Werkzeug das Menschen sinnvoll unterstützt.

 

Echte Datensouveränität ohne Ausreden

Ein zentraler Aspekt der internationalen Empfehlungen ist der Schutz der Privatsphäre und die Kontrolle über die eigenen Daten. Viele Technologieunternehmen nutzen für Ihre KI-Dienste große Hyperscaler oder amerikanische KI-Unternehmen. Das führt unweigerlich zu rechtlichen und praktischen Konflikten beim Datenschutz. Der Flying Circus geht einen anderen Weg. Die gesamte Plattform läuft ausschließlich auf eigener Hardware in deutschen Rechenzentren. Die Hardware stammt von europäischen Herstellern. Gesteuert wird alles durch freie Software. Durch diesen Aufbau verlassen die Daten der Kunden zu keinem Zeitpunkt den europäischen Rechtsraum. Es gibt keine unklaren Datenflüsse in Drittstaaten und keinen Zugriff durch ausländische Parteien. Das ist echte Datensouveränität statt bloßer Versprechungen.

Offene Systeme vs. Blackbox

Bei künstlicher Intelligenz fehlt oft die Nachvollziehbarkeit. Algorithmen und stochastische Prozesse treffen Entscheidungen und niemand weiß genau wie sie zustande kommen. Diese Intransparenz sorgt für Prozesse in einer Blackbox die sich von außen nicht mehr nachvollziehen lassen. Plattformbetreiber können hier einen entscheidenden Beitrag leisten indem sie ihre Systeme komplett offenlegen. Beim Flying Circus ist der gesamte technische Aufbau für jeden Menschen einsehbar. Die eingesetzte Hardware wird detailliert unter doc.flyingcircus.io/platform/reference/index.html beschrieben. Welche Softwareumgebung in der Produktion läuft kann unter doc.flyingcircus.io/roles/fc-26.05-production/ nachgelesen werden. Selbst die spezifische Software für den Betrieb der künstlichen Intelligenz liegt offen. Der gesamte Quelltext von Skvaider ist auf github.com/flyingcircusio/skvaider frei zugänglich. Diese durchgehende Offenheit macht das Gesamtsystem überprüfbar und verhindert versteckte Mechanismen.

Unabhängigkeit durch Open-Weight-LLMs

Ein weiteres Risiko bei der Nutzung von KI Technologie ist die totale Abhängigkeit von einzelnen großen Plattformen. Wer seine Anwendungen fest mit proprietären Systemen verbaut verliert seine Handlungsfreiheit. Die Richtlinien verlangen Flexibilität und fairen Zugang. Aus diesem Grund kommen auf unserer Plattform nur frei verfügbare Open Weight Modelle zum Einsatz. Wir nehmen an diesen Modellen keine Veränderungen vor. Wir nutzen keine herstellerspezifischen Destillate welche den Code künstlich verändern. Das sorgt dafür dass die eingesetzten Modelle exakt der offiziellen Version entsprechen. Unternehmen behalten dadurch die volle Kompatibilität zu anderen Betreibern. Ein Wechsel der Plattform bleibt jederzeit möglich weil kein Vendor Lock In entsteht.

Praktische Umsetzung auf der Anwendungsebene

Die Verantwortung endet nicht bei der Hardware oder dem Betriebssystem. Sie setzt sich in den Anwendungen fort, die auf dieser Infrastruktur betrieben werden. Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit mit der PROUNIX GmbH aus Bonn. Als Spezialist für digitales Fördermittelmanagement entwickelt PROUNIX mit PROANDI eine Fördermittelmanagement-Software, die bei einigen der anspruchsvollsten Förderprogramme Deutschlands eingesetzt wird.

Mit der PROANDI KI verfolgt PROUNIX einen besonderen Ansatz: Künstliche Intelligenz soll Menschen bei ihrer Arbeit unterstützen, ohne die Kontrolle über Entscheidungen oder Daten zu übernehmen. Grundlage dafür sind klare ethische Leitplanken, hohe Datenschutzstandards, nachvollziehbare Prozesse und die konsequente Wahrung menschlicher Entscheidungshoheit.

Die langjährige Erfahrung von PROUNIX in der Digitalisierung komplexer Förderverfahren fließt dabei direkt in die Entwicklung der KI-Funktionen ein. Statt allgemeine KI-Werkzeuge auf Förderprozesse anzupassen, entstehen Lösungen, die speziell für die Anforderungen von Förderorganisationen, Stiftungen und öffentlichen Einrichtungen entwickelt werden. Transparenz, Nachvollziehbarkeit, Datensouveränität und digitale Souveränität sind dabei nicht nur technische Anforderungen, sondern zentrale Entwicklungsprinzipien. Wie PROUNIX KI-Funktionalität als Baustein in ihre Fördermanagementsoftware integriert haben, haben Sie in einem umfangreichen Artikel zusammen gefasst.

Unser Fazit für eine faire Zukunft

Der Betrieb von künstlicher Intelligenz muss kein Widerspruch zu unseren Grundwerten sein. Es ist absolut möglich leistungsfähige Systeme zu betreiben und gleichzeitig strenge Datenschutzregeln und ethische Standards zu erfüllen. Dieser Weg ist aufwendiger als die Nutzung von vorgefertigten Lösungen der großen Anbieter aber er ist für eine freie Gesellschaft notwendig. Nur so können Anwender die echten Vorteile der Technologie nutzen ohne ihre digitale Souveränität aufzugeben. Missbräuchliche Entwicklungen muss man sich auf allen Ebenen entgegenstellen. Das betrifft den Plattformbetreiber bei der Bereitstellung der KI-Infrastruktur ebenso wie den Softwareentwickler bei der Gestaltung der konkreten Anwendung.

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